Rezepte für das Weihnachtsmenue
30th November, 2010 - Posted by Manon - No Comments
Gehören Sie auch zu den Menschen, die Weihnachten lieber eine schöne Gans auf dem Tisch haben als traurig an Bockwürstchen und Kartoffelsalat zu knabbern? Natürlich macht ein traditionelles Weihnachtsmenue mehr Arbeit, als eine Dose Würstchen zu öffnen und einen Schlag Kartoffelsalat auf die Teller der Familie zu geben. Aber mal ehrlich: Wie selten kochen wir noch ein schönes Menue? Und ist Weihnachten nicht das Fest, bei dem ein großartiges Essen angebracht ist? Als krempeln wir die Ärmel hoch und machen uns an die Arbeit!
Klassischer Gänsebraten aus dem Ofen
Für vier Personen brauchen Sie:
1 Gans
2 säuerliche Äpfel
2-3 Zwiebeln
einen Bund Beifuß
Honig
Salz, Pfeffer
1 EL Cognac
2 EL süße Sahne
Zubereitung:
Zunächst waschen Sie die Gans von außen und innen und würzen sie – ebenfalls von außen und innen – mit Salz und Pfeffer. Nicht zu sparsam sein! Sie soll doch würzig werden. Dann schneiden Sie die Äpfel und die Zwiebeln in Stücke und füllen diese zusammen mit dem Beifuß in die Gans. Die Öffnung verschließen Sie mit Zahnstochern oder Küchengarn. Ich empfehle Zahnstocher denn das ist einfach und effektiv.
Legen Sie die gefüllte Gans mit dem Rücken nach unten in einen Bräter und füllen Sie diesen mit 400 bis 500 ml Wasser auf. Dann darf die Gans 2,5 Stunden mit geschlossenem Deckel im Ofen bleiben. 180 Grad bei Umluft (nicht vorgeheizt!). Während dieser Zeit die Gans hin und wieder wenden und immer wieder mit dem Wasser begießen. Zur Not etwas Wasser nachfüllen.
Ist die Gans gar, das Fett, das sich während des Bratens gebildet hat, abschöpfen. Temperatur auf 220 Grad erhöhen. Die Gans mit Honig einpinseln und 15 Minuten goldbraun aufknuspern.
Für die Soße die Gans aus dem Ofen nehmen und auf einer Platte unter Alufolie warm halten.
Dann den Bratenfond mit ¼ Liter Wasser in einen kleinen Topf geben und zum Kochen bringen. 1 EL Cognac und 2 EL flüssige Sahne einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Übrigens passen auch gekochte Maronen (zusätzlich zu den Äpfeln) sehr gut als Füllung für die Weihnachtsgans. Dann aber den Beifuß durch Thymian ersetzen.
Dazu serviere ich ganz klassisch Rotkohl und Klöße.
Natürlich darf Weihnachten auch ein besonderes Dessert nicht fehlen! Meine Familie favorisiert den – zugegeben nicht ganz leichten – Bûche de Noël, wie ihn meine Maman schon gemacht hat. Übersetzt bedeutet es so viel wie Weihnachts-Ast oder Holzscheit und so sollte es am Ende auch aussehen.
Dessert: Bûche de Noël
Für 4 Personen brauchen Sie:
250 g Blockschokolade
250 g Crème de Marron (Esskastaniencreme)
125 g Butter
¼ TL Vanillezucker mit echter Vanille
Puderzucker zum Dekorieren
Zubereitung:
Schokolade und Butter sanft im Wasserbad schmelzen. Schokoladenmasse mit Vanillezucker und Crème de Marron vermischen. Die leicht erkaltete Masse in die Form eines Astes bringen, in Alufolie wickeln und im Kühlschrank über Nacht ruhen lassen.
Am nächsten Tag ein Stück von der Bûche abschneiden und als dicken Zweig an den Ast ansetzen. Mit einer Gabel Rillen in die Oberfläche kratzen um Rinde zu simulieren. Nun fehlt nur noch der Schnee aus Puderzucker und ein wenig Dekoration zum Anrichten. Voilà!
Bon Appétit wünscht Ihre
Manon B.
Posted on: November 30, 2010
Filed under: Allgemein


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